Meine ethische Haltung in der Beratung

Der Deutsche Astrologen-Verband e.V. (DAV) erwartet von mir als seinem Mitglied, das berufsmäßig astrologische Dienstleistungen
anbietet, dass ich mir meiner hohen Verantwortung bewusst bin. Ich habe darum das
folgende verpflichtende „Gelöbnis des Deutschen Astrologen‐Verbandes e. V.“ abgelegt:

Mein beim Deutschen Astrologen-Verbandes abgelegtes Berufsgelöbnis

 Im Bewusstsein, dass Astrologie ein hohes kulturelles Gut ist, werde ich dieÜberlieferung der astrologischen Kunst und ihre zeitgemäße Weiterentwicklung achten
und nach Kräften pflegen.

 Ich werde meinen Beruf als beratende Astrologin / beratender Astrologe mit
Gewissenhaftigkeit, angemessener Zurückhaltung, Unabhängigkeit und
Eigenverantwortlichkeit ausüben.

 Meine Deutungen und Erklärungen sind fach‐ und sachgerecht begründet. Sollten sich
bestimmte Aussagen auf andere als astrologische Erkenntnismittel gründen, werde ich
dies den Klientinnen/Klienten offenlegen.

 Die Grenzen astrologischer Aussagemöglichkeiten sind mir bewusst. Ich werde den
freien Willen meiner Klientinnen/Klienten achten und meine Beratungen wertschätzend
führen. Es ist mir ein Anliegen, den Ratsuchenden Entwicklungs‐ und
Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen und ihre Fähigkeiten stärken, eigenverantwortlich
existenzielle Entscheidungen für sich zu treffen. Auf Fragen meiner Klienten werde ich
so präzise wie möglich antworten. In Bezug auf Themen, nach denen ich nicht gefragt
wurde, werde ich mich zurückhalten.

 Ich werde darauf achten, dass meine Aussagen und Interventionen der gesunden
Entwicklung der Persönlichkeit förderlich sind, und jegliche ängstigende und
fatalistische Prognose vermeiden.

 Ich werde anvertraute Geheimnisse bewahren und das Vertrauen meiner Klientinnen
und Klienten nicht missbrauchen. Ich werde diese nicht übervorteilen und auch sonst
keinen unrechtmäßigen Gewinn für mich zu erreichen suchen.

 Ich werde mich in der Beratung auf das Horoskop des Klienten oder der aktuellen Frage
beschränken und Horoskope dritter Personen – dazu zählen auch Kinder und
Jugendliche – nur dann in Betracht ziehen, wenn dies für alle Betroffenen hilfreich
erscheint.